Hör Hin startet stark ins Jahr 2026

vom 30.03.2026

>

>

Hör Hin startet stark ins Jahr 2026

Hör Hin Vol. 7

Drei Acts, ein besonderer Abend

Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: Mit Hör Hin Vol. 7 startete die Reihe in das Jahr 2026 – und gleichzeitig ging bereits die siebte Auflage im Schützenhaus Münchberg über die Bühne. Ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie besonders dieses Format ist.

Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland fanden den Weg nach Münchberg – aus Hamburg, Berlin, Bamberg und Chemnitz – und brachten ihre ganz eigenen Klangwelten mit. Unterschiedlich in Stil und Ausdruck, aber vereint durch das, was Hör Hin ausmacht: ehrliche, handgemachte Musik und die Nähe zum Publikum.

Rund 120 Besucherinnen und Besucher waren an diesem Abend dabei – ein kleiner Rekord für die Reihe. Und man hat gespürt, dass genau diese Atmosphäre den Reiz ausmacht: aufmerksam, offen und getragen von echter Wertschätzung für die Musik auf der Bühne.

Den Auftakt machte Luise Liebisch, die mit ihrer intensiven, gefühlvollen Art schnell eine besondere Verbindung zum Publikum aufbaute. Ihre Songs bewegten sich zwischen leiser Verletzlichkeit und kraftvollen Momenten – nahbar, ehrlich und mit einer Tiefe, die den Raum sofort füllte.

Mit Gutbier & Vogeler wurde es anschließend etwas rauer, ohne dabei an Gefühl zu verlieren. Die beiden Stimmen, perfekt aufeinander abgestimmt, trugen ihre melancholisch-klaren Songs durch den Raum. Unterstützt von ihrer Band entstand ein Sound, der gleichzeitig zurückhaltend und eindringlich wirkte – und das Publikum spürbar mitnahm.

Zum Abschluss brachte Palacity noch einmal eine ganz andere Energie auf die Bühne. Mit seinem „Peach-Pop“ sorgte er für Leichtigkeit, Bewegung und genau die positive Stimmung, die einen solchen Abend abrundet. Spätestens hier war klar: Dieser Abend verbindet – auf ganz unterschiedliche Weise.

Was bleibt, ist mehr als nur ein Konzert. Hör Hin Vol. 7 war ein Abend voller Kontraste, Emotionen und echter Begegnungen. Ein Abend, der gezeigt hat, dass Musik dann am stärksten ist, wenn sie nahbar bleibt.

Und wenn am Ende Künstler und Publikum gleichermaßen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen, dann war es genau das, was Hör Hin sein soll.

Fotos: Patrick Findeiß

Barrierefreiheit