Warum Glück oft dort beginnt, wo der Plan endet

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Warum Glück oft dort beginnt, wo der Plan endet

Glück auf 1000 Umwegen

eine Reise zu sich selbst

Was macht ein erfülltes Leben aus? Und warum gehört manchmal auch das Unglück dazu, um wirklich glücklich sein zu können? Mit genau diesen Fragen beschäftigt sich Benjamin Alfons Fippl, der mit seinem interaktiven Vortrag „Glück auf 1000 (Um)Wegen“ ins Schützenhaus Münchberg kommt.

Benjamin hat sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Glück und Lebenszufriedenheit beschäftigt. Sein Zugang dazu ist nicht nur theoretisch, sondern auch sehr persönlich. In seiner Jugend kämpfte er lange mit starken Krankheitsängsten. Während seines Studiums fühlte er sich häufig orientierungslos und hatte das Gefühl, nirgends so richtig hineinzupassen. Genau diese Erfahrungen brachten ihn schließlich dazu, sich intensiver mit Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und philosophischen Fragen rund um ein erfülltes Leben zu beschäftigen.

Heute teilt Benjamin seine Erkenntnisse in Vorträgen, die bewusst keine klassische Coaching-Show sein sollen. Vielmehr versteht er seine Veranstaltung als eine Reise – eine Mischung aus persönlichen Geschichten, philosophischen Gedanken und psychologischen Ansätzen. Dabei greift er auch auf Erkenntnisse der Positiven Psychologie zurück, die sich mit der Frage beschäftigt, was Menschen resilienter und zufriedener macht.

In seinem Vortrag geht es jedoch nicht darum, permanent glücklich zu sein. Benjamin betont vielmehr, dass Glück oft nur ein Moment ist und dass auch schwierige Gefühle und Krisen zum Leben dazugehören. Statt negative Emotionen zu verdrängen, sei es wichtig, sie anzuerkennen und zu lernen, mit ihnen umzugehen. Gerade diese Akzeptanz könne langfristig zu mehr innerer Stärke führen.

Neben Impulsen aus Psychologie und Philosophie fließen auch viele persönliche Erfahrungen ein – etwa Geschichten von Reisen, Begegnungen mit Menschen und Situationen, die zum Nachdenken angeregt haben. Ergänzt wird die Veranstaltung durch interaktive Elemente und kleine Übungen aus der Positiven Psychologie, bei denen auch das Publikum eingebunden wird. Und auch Musik gehört zum Konzept: Benjamin begleitet Teile seines Vortrags selbst live.

Seine Ausbildung zum Happiness-Trainer absolvierte er in Köln. Schon während seines Studiums beschäftigte er sich intensiv mit der Frage nach dem Glück und untersuchte in seiner Abschlussarbeit, wie sich steigender Wohlstand auf das Glücksempfinden von Menschen auswirkt. Heute verbindet er wissenschaftliche Ansätze mit lebensnahen Erfahrungen und möchte Menschen dazu inspirieren, ihre eigene Perspektive auf Glück und Zufriedenheit zu hinterfragen.

Ein Gedanke zieht sich dabei immer wieder durch seinen Vortrag: Dankbarkeit. Schon wenige Minuten am Tag können helfen, den Blick auf das zu richten, was im Leben bereits da ist – auch wenn es nur kleine Dinge sind. Gleichzeitig gehört für Benjamin auch dazu, anzuerkennen, dass nicht jeder Tag positiv sein muss. Trauer, Angst oder Zweifel seien genauso Teil eines vollständigen Lebens.

Mit „Glück auf 1000 (Um)Wegen“ möchte Benjamin Menschen ermutigen, ihren eigenen Weg zu mehr Zufriedenheit zu entdecken – ehrlich, lebensnah und ohne einfache Patentrezepte.

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